Wie golem.de und heise.de melden, hat Google angekündigt, die IP-Adressen aus der Internetsuche ab Ende September nur noch
9 Monate zu speichern. Nachdem sie anfänglich unbegrenzt gespeichert wurden, hatte Google im März 2007 bereits die
Begrenzung der Speicherdauer auf 18 Monate angekündigt. Wie netzpolitik.org aber zurecht hervorhebt, handelt es sich dabei immer noch um eine 1,5-fache
Vorratsdatenspeicherung (dort werden die IP-Adressen nur 6 Monate gespeichert).
Wie computerwelt.at meldet hat Google weiterhin angekündigt, die IP-Adressen, die bei der Nutzung von
Google Suggest (d.h. die Suchbegriff-Vorschläge im Google-Suchfenster, in der Firefox-Suchbox oder der
Google-Chrome-Adressleiste) anfallen, künftig nur noch 24 Stunden zu speichern.
Damit dürfte Google wohl auf den Druck der Datenschützer in Europa und den USA reagieren. Vermutlich dürfte auch der
öffentliche Druck, der in den letzten Tagen nach der Veröffentlichung von Googles Browser Chrome aufgekommen ist,
mitverantwortlich sein.



Kommentare
Do, 04.09.2008 08:06
Das Thema Datenschutz scheint doch nicht so unbeachtet zu se in, wie man manchmal hört. Die Zahl der Anfragen, die [...]
Do, 04.09.2008 08:06